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2010 fängt ja wirtschaftlich gut an für Zossen...... PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Thomas Böhm   
Mittwoch, 20. Januar 2010 um 14:22

Während sich die sozialistischen Bruderschaften, also LINKE und SPD, unterstützt von Klientelpolitikern der VuB, um Innenstadtkonzepte, Parkkonzepte Einwohnerbeteiligungskonzepte und ähnliches kümmern, machte Frau Schreiber (Plan B), Bürgermeisterin der Stadt Zossen, ganz still und leise, den nächsten, großen Deal, für die wirtschaftliche Zukunft von unser Groß Gemeinde Zossen, perfekt.

 Die Ansiedlung der juristischen Firmensitze von 71 !!!! EINUNDSIEBZIG!!!! Unternehmen, zeitgleich an einem einzigen Standort, in Wünsdorf, dürftige wohl einmalig sein in Deutschland.

Warum hat sich die Merckle Holding (zweistellige Milliardenbeträge als Bilanzsumme pro Jahr) für Zossen entschieden? Es ist die beharrliche Beibehaltung des Hebesatzes von 200% bei der Gewerbesteuer hier bei uns. Dank Bürgermeisterin Schreiber, Plan B und CDU wurde dies bis jetzt, trotz mehrerer Kippversuche des linken Lagers, im Interesse der Zukunftsaussichten für Zossen, immer wieder beibehalten. Die Milchmädchenrechnungen eines Herrn Preuß ( Die Linke) und Christoph Schulze (SPD), dass durch die NICHT Anhebung des Satzes auf Landesdurchschnitt enorme Steuerausfälle für Zossen zu verzeichnen sind, taugen nicht einmal das Papier, auf dem es errechnet und der Öffentlichkeit dargebracht worden ist. Der Landkreis TF sollte Frau Schreiber in ihrer Wirtschaftspolitik unterstützen, denn auch der Kreis profitiert enorm von diesen Konstellationen. Beweis gefällig? Bitte: Die Gemeinde Zossen  muss für 2009 zusätzlich  ca. 70.000€ mehr Ausgleichszahlung an den Kreis abführen, da sich die Einnahmen der, ach so niedrigen Gewerbesteuer noch positiver darstellten, wie zu Beginn des Jahres prognostiziert.

Trotz Wirtschaftskrise haben sich nun bereits zwei Global Player (Merckle Holding & Douglas) der Finanzwelt dazu entschlossen, das "Steuerparadies Zossen", mitten in Deutschland, als juristischen Firmenstammsitz zu wählen und bei Ihrer Entscheidung pro Zossen maßgeblich den niedrigen Hebesatz, als Grund der Entscheidung anführen. Ebenfalls wichtig die nahe Anbindung an das Autobahnnetz in alle Richtungen.  Was man auch nicht vergessen darf, bei dieser Art von Firmenansiedlung: Büroräume und Briefkästen schonen die Umwelt und die Infrastruktur! Weiter so Frau Schreiber ! An das linke Lager kann man nur appellieren: Mit sozialistischen Ideologien kann man keine vernünftigen Haushalte erstellen. Hier ist wirtschaftlicher Sachverstand und Kreativität gefragt, der in den rot - roten Reihen nicht im entferntesten vorhanden zu sein scheint. In Zeiten immer knapper werdenden Kassen bei den Kommunen, kann man eben nicht nur bei den Reichen abgreifen wollen, um "Reichtum für ALLE", auf Kosten anderer, zu bewerkstelligen. Wer jetzt immer noch eine Anhebung des Hebesatzes in Zossen fordert, der will keine Zukunft für diese Großgemeinde, der will die alte DDR zurück und den wirtschaftlichen Selbstmord!

Thomas Böhm

P.S: zu diesem Thema auch noch ein Link zur MAZ von heute, wo sich ebenfalls dieses Themas angenommen wurde.

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11708470/61939/Merckle-Holding-zog-nach-Wuensdorf-Stadt-Zossen-kann.html

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